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Presse

Neue Enthüllungen im Fall UBS belegen Gefahr des Investmentbanking


Mediencommuniqué der SP Schweiz vom 19. Oktober 2011

logo-de_jaDas 2,3-Milliarden-Dollar-Debakel des UBS-Händlers Kweku Adoboli ist nicht die Folge eines betrügerischen Einzeltäters, sondern wurde von verschiedenen Vorgesetzten offensichtlich autorisiert. Mit diesen Enthüllungen aus der internen Untersuchung der UBS widerlegt das Wirtschaftsmagazin „Bilan“ die Theorie des zufälligen und nicht auszuschliessenden Einzelfalls, die von der Grossbank-Spitze und dem Finanzplatz nahestehenden bürgerlichen Politikern in den letzten Wochen kolportiert worden ist. Gemäss dem Wirtschaftsmagazin ergeben die internen Untersuchungen offenbar, dass die Führungsebene eindeutig von den Millionengeschäften Adobolis wissen musste. Angesichts solcher Systemfehler ist klar, dass die Öffentlichkeit derlei Risiken nicht mehr tragen kann und soll. Für die SP versteht es sich deshalb von selbst, dass für systemrelevante Banken das Investmentbanking verboten und der Eigenhandel auf das absolut geschäftsnotwendige Minimum zurückgefahren werden muss.

Eine entsprechende Motion 11.3895 „Grossbanken ohne Investmentbanking-Risiko“ hat die SP-Fraktion so auch in der letzten Session bereits eingereicht
Termine

21./22. Mai 2012
WAK
Ort: Bern

29. Mai - 16. Jun 2012
Sommersession
Ort: Bern

17. Jun 2012
Abstimmungssonntag

18./19. Juni 2012
WAK
Ort: Bern

28./29. Jun 2012
Rechtskommission
Ort: Bern

23. Aug 2012
Delegiertenversammlung der SP Baselland
Ort: ---

23. Sep 2012
Abstimmungssonntag

24. Okt 2012
Delegiertenversammlung der SP Baselland
Ort: ---

25. Nov 2012
Abstimmungssonntag