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Ein liberales Namensrecht für alle siegt über patriarchale Verlustängste
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- Erstellt am Samstag, 01. Oktober 2011 08:07
Medienmitteilung der SP Frauen Schweiz vom 28. September 2011
Die SP Frauen Schweiz nehmen den heutigen Entscheid des Nationalrates hocherfreut zur Kenntnis. Das neue Namensrecht verankert die Gleichstellung der Geschlechter mit dem Prinzip, dass jede Person seit Geburt einen Namen trägt und diesen auch behält. Auch wenn er oder sie heiratet oder sich in eine Partnerschaft eintragen lässt. Trotzdem trägt das neue Recht auch der Tradition Rechnung, indem ein gemeinsamer Name gewählt werden kann. Die SP Frauen Schweiz gratulieren Susanne Leutenegger Oberholzer, die die parlamentarische Initiative zu Namen und Bürgerrecht der Ehegatten 2003 einreichte. Ihr Engagement für diese Vorlage beweist, dass auch in hochemotionalen Fragen eine Lösung für alle gefunden werden kann.
Die Vorlage muss von beiden Räten in der Schlussabstimmung der Session noch bestätigt werden.


