Nationalrat
Sommersession 2011: Zaghafter Ausstieg aus der Atomenergie
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- Erstellt am Samstag, 18. Juni 2011 15:10
Kommt die Wende in der Energiepolitik? Einen ersten, wenn auch zaghaften Schritt zum Ausstieg aus der Atomenergie haben die vier Frauen im Bundesrat, mutiger als die drei Männer, gemacht. Er soll bis 2034/35 erfolgen, nach fünfzig Jahren Betriebsdauer der Atomkraftwerke. Wesentlich weiter geht die Koalition von CDU-Kanzlerin Angela Merkel. Sie folgt dem Rat ihrer Ethikkommission unter dem Präsidium von Klaus Töpfer. Diese empfiehlt im Abschlussbericht den Ausstieg aus der Atomenergie innerhalb eines Jahrzehnts.
Bis 2022 werden die 17 deutschen AKW abgestellt. Der Ausstieg sei machbar und nötig und werde empfohlen, "um Risiken, die von der Kernkraft in Deutschland ausgehen, in Zukunft auszuschließen." Er sei möglich, weil es risikoärmere Alternativen gebe. Das gilt auch für die Schweiz. Das Ausstiegstempo muss und kann beschleunigt werden.Lesen Sie mehr:
Sessionsbericht Sommer 2011


